Laser-Haarentfernung mit dem Diodenlaser, lokal und großflächig

  • Neuer Gerätetyp nach Gold Standard 810 nm Diodenlaser
  • Sanft und schmerzfrei
  • Lokale und großflächige Entfaarung
  • Geeigent für jeden Haar- und Hauttyp, auch bei sonnengebräunter Haut
  • Klinische Wirksamkeit wissenschaftlich bewiesen

Wirkung des Laserlichts

Die Laser-Enthaarung hat sich bereits seit Jahren als ein wesentliches Einsatzgebiet der dermatologischen Lasertherapie etabliert. Die Wirkung der meisten bis dato eingesetzten Laser beruht darauf, dass das Laserlicht selektiv von pigmentreichen Strukturen (Melanin des Haarschaftes) aufgenommen, in Wärme umgewandelt und die Zielstruktur dadurch thermisch geschädigt wird.

Unser Laser einer neuen Gerätegeneration arbeitet mittels „SHR-Technologie“ die nur peripher auf das Melanin abzielt. Hier sind vornehmlich die Stammzellen das Ziel, die neue Haare produzieren. Hierdurch wird es möglich, dass auch dunkle Hauttypen und pigmentarme, feine Haare behandelt werden können.

Die Behandlung

Zur Vorbereitung für die Therapiesitzung sollten Sie sich am Abend vor der Behandlung rasiert haben, so dass die mit dem Laser zu behandelnde Fläche frei von Haaren ist. Das Handstück des Lasers wird dann in horizontalen und vertikalen Bewegungen über das Behandlungsareal geführt. Die im Handstück integrierte Saphir-Kontaktkühlung schützt die Haut vor einer zu starken Überwärmung.
Durch die oben beschriebene Technik ist die Behandlung nahezu schmerzfrei. Sie spüren subjektiv die Erwärmung der Haut in dem behandelten Areal.

Ergebnisse

Unmittelbar nach der Behandlung ist die Haut leicht gerötet. Diese Hautreaktion ist ein Zeichen für die Wirksamkeit und bildet sich meist schon am Behandlungstag, spätestens in den Tagen darauf, vollständig zurück. Die üblichen Behandlungsabstände liegen für Laserepilationen im Gesicht bei ca. 4 Wochen, bei Laserepilationen am Körper alle 6-8 Wochen.


Was versteht man unter dauerhafter Haarentfernung

Im Sprachgebrauch der Öffentlichkeit, nicht jedoch in meiner Praxis (!), hat sich der Terminus "dauerhafte Haarentfernung" eingebürgert, wenngleich dieser Begriff -aus objektiv medizinischer Sicht- missverständlich ist. So differenziert auch die strenge amerikanische Arzneimittelzulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) die Begriffe "permanent hair reduction" (permanente Haarreduktion) und "permanent hair removal" (permanente Haarbeseitigung).

Der Terminus "permanent hair reduction" wie er von der FDA auf die Enthaarung mittels Laser bezogen wird, meint im Gegensatz zur permanenten Beseitigung eine signifikant sichtbare Reduzierung der Haaranzahl. Wie stark bei einem Patienten eine solche signifikante Reduzierung durch die Laserbehandlung zu erzielen ist, ist individuell unterschiedlich und hängt, neben ethnischen, genetischen und hormonellen Faktoren, auch von den Haar- und Hautgegebenheiten ab.

Unter einer "dauerhaften Haarentfernung", wie sie auch immer wieder in Anzeigen der Regenbogenpresse angepriesen wird, sollten sie daher nicht eine "lebenslängliche" Enthaarung erwarten, auch wenn der Begriff dies im ersten Moment einem medizinischen Laien sicherlich suggeriert. Vielmehr könnten zur Aufrechterhaltung des Ergebnisses gelegentliche Wiederholungsbehandlungen erforderlich werden. 

 

© 2018- Dr. med. Frank Latzke, Burgstr. 11, 63755 Alzenau
Tel. 06023/970253

Die vorliegende Patienteninformation meiner Praxis wurde für Sie nach dem heutigen Stand des ärztlichen Wissens auf der Basis der aktuellen medizinischen Fachliteratur erstellt.

Foto mit freundlicher Genehmigung von Laserwelt

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